Die Angedacht!-Manuskripte vom 23. bis 28. Februar 2026

Autor: Uwe Burkert, Speyer


Thema: Seit Aschermittwoch ... geht's erst richtig los!

Montag, 23. Februar 2026, 6:40 Uhr

Seit Aschermittwoch - ist alles vorbei … ! Alles vorbei? Von wegen! Denn ab jetzt wird Kurs genommen auf den Tag der Tage, auf das Fest der Feste, auf die große Verheißung und das Versprechen, dass die Verhältnisse, wie sie nun mal sind in dieser Welt – nicht das letzte Wort haben werden. In dieser Welt, in der eher die Reichen und Mächtigen den Ton angeben; in dieser Welt, in der vor allem die was gelten, die schön sind und berühmt. Tagtäglich kommen Menschen um in dieser Welt, tun sich schreckliche Dinge an, werden getroffen von schrecklichen Schicksalsschlägen, Liebe zerbricht, Paare gehen auseinander und Freundschaften zerbrechen, Sorgen plagen, Nachbarn terrorisieren sich, Politiker plustern sich auf, Neunmalkluge wissen alles besser, Menschen verhungern und verdursten, werden eingesperrt, umgebracht; liebe Menschen, die Euch ans Herz gewachsen sind – sterben. All das und noch viel mehr passiert jeden Tag auf dieser Welt. Warum Ihr trotzdem nicht verzweifeln müsst? Weil Ostern Gott den einen, ersten, Jesus auferweckt hat, aus dem Grab holt. Nicht mal der Tod hat seitdem das letzte Wort, ist die Vision von Ostern - und schon gar nicht die Großen und Mächtigen, Chefs oder Politiker. Am Aschermittwoch ist alles vorbei? Im Gegenteil. Nehmt jetzt Kurs - auf Ostern!


Thema: Zunehmen in der Fastenzeit? Mehr Sinn, mehr Gott!

Dienstag, 24. Februar 2026, 5:40 Uhr

Woran denkt Ihr als erstes beim Stichwort "Fastenzeit"? Von allem etwas weniger? Weniger Fernsehen, Alkohol, PC, Süßigkeiten? Vielleicht sogar Facebook-Fasten, mal sieben Wochen ohne Social Media? Fastenzeit - klingt vor allem erst mal nach Weniger und Weglassen? Dabei ist das doch gar nicht der Sinn von Fasten! Denn eigentlich solltet Ihr zulegen in der Fastenzeit und zunehmen. Denn Verzichten und Kürzertreten auf der einen Seite sollen Euch ja vor allem frei machen für anderes, sollen Euch die Augen öffnen und überhaupt mal wieder die Zeit dafür geben, Euch zum Beispiel mit Freunden und Freundinnen auszutauschen über das, was wirklich zählt, worauf's Euch ankommt bei dem, was Ihr so jeden Tag tut und lasst und manchmal möchtet und dann doch nicht hinkriegt. Was gibt Eurem Leben Richtung und Orientierung? Wie und wohin seid Ihr unterwegs? Was hilft Euch dabei, was nicht? Ist "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" so eine Richtschnur, ein roter Faden in Eurem Leben? Oder wollt Ihr vor allem viel Kohle machen, um Euch viel leisten zu können? Habt Ihr's satt mitanzusehen, wie vielen Menschen es schlecht geht auf dieser Welt - und wollt Ihr was dagegen unternehmen? Kommt Gott in Euren Plänen vor? Wie wär's mit Zulegen und Zunehmen in der Fastenzeit? Mehr Sinn, mehr Tiefe, mehr Selbst-, mehr Gottvertrauen?